Der PRiOT-Energy Manager misst die Solarstromproduktion, den Energiebezug sowie den Stromverbrauch und überträgt die gemessenen Daten per LAN oder über Mobilfunk via 4G/5G.
Durch mehrere redundante Serverstandorte gewährleistet PRiOT die Verfügbarkeit der Daten. Mit Hilfe des Standortes Schweiz garantiert PRiOT höchste Datensicherheit sowie maximalen Datenschutz.
Verschiedenste Peripheriegeräte können über die Vielzahl an verfügbaren Schnittstellen am PRiOT Energy Manager angeschlossen werden. Damit werden die Verbraucher angesteuert und die relevanten Messdaten auf der Online-Plattform oder der Mobile App dargestellt.
Damit der Energy Manager genutzt werden kann, braucht es am Standort eine 230V Stromversorgung, ein verfügbares LAN oder genügend Empfang für die Übertragung per 4G/5G Mobilfunk.
Die bisher statischen Einspeisevergütungen werden durch dynamische Einspeisetarife ersetzt. Der Wert des erzeugten Solarstroms hängt künftig wesentlich vom Zeitpunkt der Einspeisung ab und orientiert sich an den stündlichen Preisen der Strombörse. Photovoltaikanlagen entwickeln sich von passiven Stromerzeugern zu aktiv zu bewirtschaftenden Energie-Anlagen. Genau hier setzt das Energiemanagementsystem (EMS) von PRiOT an. Mit unserer integrierten KI-Assistentin LARA unterstützen wir Eigentümer und Betreiber dabei, die zunehmende Komplexität des Energiemarktes einfach und wirtschaftlich zu meistern. LARA analysiert Wetterprognosen zur Vorhersage der PV-Produktion, prognostiziert den Stromverbrauch und berechnet laufend die wirtschaftlich optimale Betriebsstrategie. Sämtliche Komponenten werden unter Berücksichtigung der dynamischen Strompreise so optimiert, dass der wirtschaftliche Nutzen für den Anlagenbetreiber maximiert wird.
Die Ladestation des Elektro-Fahrzeuges wird bei genügender PV-Leistung und vorhandenem Fahrzeug angesteuert und die Autobatterie geladen. Wenn vom Fahrzeughersteller ermöglicht, kann das Fahrzeug bis zu einem definierten Akkuladezustand als Stromquelle dienen und andere Geräte im Haushalt mit Strom versorgt werden. Über die PRiOT-Plattform kann zudem definiert werden, wann und in welcher Form die Ladestation und gegebenenfalls das Fahrzeug zur Verfügung stehen sollen.
Der Boiler wird in der Regel dann eingeschaltet, wenn die Photovoltaikanlage mehr Strom produziert, als gerade im Haushalt verbraucht wird. Dieser Überschussstrom wird gezielt genutzt, um das Wasser im Boiler zu erwärmen und so möglichst viel Solarenergie direkt vor Ort zu verwerten. Gesteuert wird der Boiler über den Energy Manager und der entsprechend hinterlegten Priorisierung der verschiedenen Verbraucher. Dabei wird geprüft, wieviel Solarstrom verfügbar ist, so dass der Boiler abhängig von diesem Überschuss geschaltet wird und die Heizleistung flexibel geregelt wird. Fällt die PV‑Produktion zu gering aus, übernimmt bei Bedarf automatisch der Netzstrom, damit jederzeit warmes Wasser bereitsteht.
Bei der Wärmepumpe ist es wichtig, dass diese über eine vom Hersteller definierte Zeit läuft und danach für eine gewisse Zeit im Ruhezustand verbleibt. Damit nach der meist am frühen Morgen initial genutzten Energie der Wärmepumpe nicht gleich die gesamte Energie dafür vom Netz bezogen wird, kann eine Sperrzeit eingestellt werden. So wird sichergestellt, dass die Wärmepumpe erst später im Tagesverlauf mit der PV-Anlage betrieben wird und wenn die PV-Anlage für die Mindest-Einsatzzeit nicht ausreicht, die restliche Energie aus dem Netz bezogen wird. PRiOT richtet sich nach dem internationalen "smartgrid ready"-Standard.
Ein Wechselrichter ist das zentrale Gerät einer Photovoltaikanlage und wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom um. Dadurch kann dieser im Gebäude genutzt oder ins Stromnetz eingespeist werden. Wird ein Batteriespeicher verwendet, gibt es Wechselrichter, welche den Gleichstrom der PV-Anlage bei Bedarf direkt in der Batterie speichern, ohne den Strom zuerst umzuwandeln.
Gleichzeitig überwacht der Wechselrichter kontinuierlich die Anlage, optimiert den Arbeitspunkt der Module für maximalen Ertrag und stellt sicher, dass Spannung und Frequenz normgerecht bleiben. Damit bildet der Wechselrichter das technische Herzstück der PV‑Anlage und sorgt dafür, dass der erzeugte Solarstrom effizient, sicher und optimal genutzt werden kann. PRiOT ist in der Lage, Einspeisebegrenzungen des Verteilnetzbetreibers umzusetzen (z.B. 70% Einspeisebegrenzung).
Ein zusätzlich eingebauter Batteriespeicher hilft dabei, den von der Photovoltaik-Anlage generierten Strom zwischenzuspeichern. Dies geschieht, wenn kein anderer Verbraucher genutzt werden kann, jedoch aufgrund des dynamischen Einspeisetarifs nicht ins öffentliche Stromnetz gespiesen werden soll. Zu einem späteren Zeitpunkt kann anstelle vom Bezug aus dem öffentlichen Stromnetz der gespeicherte Strom aus der Batterie bezogen werden.
Ein Batteriespeicher führt zur Unabhängigkeit vom Stromnetz, ermöglicht die Nutzung von Solarstrom auch bei Nacht und kann je nach System eine Notstromversorgung bei Stromausfall sicherstellen.